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Probenahme

Die korrekte Durchführung einer qualifizierten Probenahme ist der erste, sehr wichtige Schritt in einer Kette von Arbeitsschritten bei der Trinkwasseranalyse. Dabei gemachte Fehler können im Labor (trotz noch so aufwendiger und genauer Analysegeräte) nicht mehr korrigiert werden. Somit ist es unabdingbar zertifiziertes Fachpersonal mit diesem Thema zu betrauen.

Leiter der Probenahme bei der LGBA ist Timo Schröder.
Nutzen Sie als Auftraggeber seine langjährige Erfahrung und das fachliche Know-how, erworben in rund 15 Jahren hauptamtlicher Tätigkeit als zertifizierter Probenehmer und als Mitarbeiter in der Mikrobiologieabteilung in zwei gemäß DIN EN ISO 17025 akkreditierten Laboratorien der Rhein-Neckar-Region (VUP-Stellungnahme). Er steht Ihnen bei allen Fragen rund um die Probenahme als Ansprechpartner zur Verfügung und führt selbstverständlich einen Teil der Probenahmen zusammen mit seinem Team selbst durch. Unterstützend begleiten auch Hendrik Hoyer und Michael Sickmüller den Teilbereich der Probenahme.

Alle Probenehmer der LGBA sind selbstverständlich im eigenen, gemäß DIN EN ISO 17025 durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditierten Mikrobiologielabor eingegliedert und akkreditiert und zusätzlich auch als externe Probenehmer u.a. für die Probenahme chemischer Parameter in einem akkreditierten Prüflaboratorium implementiert.

Die Durchführung der Probenahmen für Trinkwasseranalysen, die mikrobiologische Parameter umfassen, erfolgt bei uns gemäß der DIN EN ISO 19458. Für die Legionellen-Überprüfung werden zusätzlich die Trinkwasserinformation twin Nr. 06 des DVGW und die Empfehlungen des Umweltbundesamtes umgesetzt.

Unseren aktuellen Schwerpunkt bildet dabei die systemische Untersuchung (beschrieben in der DIN EN ISO 19458 als „Zweck b“) von zentralen Trinkwassererwärmungsanlagen (Großanlagen) in gewerblich und öffentlich genutzten Objekten auf Legionellen.
Die aktuell gültige Fassung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) und auch das Arbeitsblatt W 551 des DVGW definiert und charakterisiert eine Großanlage nach folgenden Kriterien:

  • Warmwasserspeichervolumen > 400 Liter und/oder
  • > 3 Liter Rohrvolumen vom Ausgang der Warmwasserleitung am Warmwasserspeicher bis zur entferntesten Zapfstelle (ohne Berücksichtigung der Zirkulationsleitung).

Der Betreiber einer „gewerblich“ genutzten Großanlage (z.B. Eigentümer oder Hausverwaltung in Vertretung eines Mehrfamilienmietshauses) ist laut aktueller Fassung der TrinkwV verpflichtet, in einem 3-Jahres-Rhythmus diese Legionellenüberprüfung durchführen zu lassen. Sie soll Hinweis auf eine mögliche Legionellenkontamination im Trinkwasserverteilungssystem von Gebäuden geben und ist der Regelfall zur Untersuchung der hygienisch-mikrobiologischen Verhältnisse in einem Gebäude. Unsere Erfahrungen erstrecken sich auch auf die Probenahme bei Kindergärten und Sportstätten.

Die genaue Anzahl der zu entnehmenden Proben regelt das DVGW Arbeitsblatt W 551:

Die Anzahl der erforderlichen Proben ist bei der orientierenden Untersuchung  so zu wählen, dass jeder Steigstrang erfasst wird. Zusätzlich ist eine Probe am Austritt des Trinkwassererwärmers und eine Probe am Eintritt in den Trinkwassererwärmer zu entnehmen.

Ein- und Zweifamilienhäuser sind von der Untersuchungspflicht zwar nicht betroffen, das wissen jedoch die Legionellen nicht…
Daher empfiehlt die LGBA auch Eigenheimbesitzern aus dem Sichtwinkel der Gesundheitsprophylaxe das Warmwasserleitungssystem auf einen Legionellenbefall freiwillig zu überprüfen.

Das Portfolio der LGBA beinhaltet darüber hinaus die Probenahme zur Untersuchung der veränderlichen chemischen Parametern des Trinkwassers in der Hausinstallation von Objekten gemäß Anlage 2 Teil II der TrinkwV und auch Probenahmen für die Hygiene-Überprüfung von Dentaleinheiten in Zahnarztpraxen gemäß der Richtlinie des Robert-Koch-Institutes.

Die fachgerecht entnommenen Trinkwasserproben werden noch am Tag der Entnahme gekühlt (5±3)°C und lichtgeschützt transportiert (gemäß DIN EN ISO 19458) der Mikrobiologie-Abteilung unseres akkreditierten Labors übergeben, wo umgehend an Ort und Stelle der mikrobiologische Ansatz der Proben erfolgt. Somit wird der Zeitraum bis zum Probeneingang im Labor und damit dem Beginn der Untersuchung möglichst kurz gehalten.

Pünktlichkeit, d.h. die Einhaltung der vorgegebenen Termine sowie höfliche Umgangsformen und Freundlichkeit sind bei der LGBA auch im Bereich der Probenahme keine Floskeln sondern gelebter Alltag!